Gesamtsanierung und Erweiterung Schulanlage Stämpbach

Gesamtsanierung und Erweiterung Schulanlage Stämpbach

Das Projekt Gesamtsanierung und Erweiterung Schulanlage Stämpbach baut auf den Qualitäten der bestehenden Situation auf. Die Primarschulanlage aus dem Jahr 1969, mit einer Erweiterung von 1987, vernetzt Aussen- und Innenraum über differenzierte Geländeniveaus. Struktur und Materialisierung der Baukörper sind qualitätsvolle Zeugen der Architektursprache der 70er Jahre.

Drei Erweiterungsbauten fügen sich in den bestehenden Kontext ein und ergänzen die Anlage auf sinnvolle Weise. Die Eingriffe in die bestehende Struktur werden in einem balancierten Kosten-Nutzen Verhältnis hinsichtlich Lehr- und Lernqualität optimiert. Gezielte Nutzungsverlagerungen innerhalb des bestehenden Raumangebots ergänzen sich mit An- und Neubauten zu einem integralen und nachhaltigen Gesamtkonzept.

Eine leistungsfähige, auf das wachsende Bedürfnis ausgerichtete Tagesschule entsteht als Ersatzneubau am Ort der ehemaligen Hauswartwohnung. Nach Nord-Ost orientiert sich ein neuer Spezialraumtrakt für Werken, Gestalten und Musik. Erschlossen sind Tagesschule, Spezialtrakt und Turnhallen über ein neues Foyer im Erd- und Untergeschoss.
Der Klassentrakt wird um vier Gruppenräume erweitert. Ein neuer Kindergarten in Holzbauweise ergänzt den bestehenden Kindergarten. Es entsteht eine ansprechende Spiel- und Lernlandschaft. Das Schulraumprovisorium auf dem Hartplatz wird zurückgebaut.

Infolge der baulichen Erweiterung können im Klassentrakt neu zwölf statt acht Klassen untergebracht werden. Mit dem Einbau zweier Aufzüge wird die heute ungenügende Rollstuhlgängigkeit gelöst. Zudem werden betriebliche und sicherheitstechnische Mängel des Bestandes, im Besonderen auch der Turnhalle, behoben.
Die Gesamtsanierung und Neubauten werden während laufendem Betrieb in mehreren Bauphasen von 2019 bis 2022 realisiert.


Adresse

Stämpbachstrasse 22, 3067 Boll / Vechigen


Bauherrschaft

Gemeinde Vechigen


Auftragsart

Studienauftrag mit Präqualifikation


Planung

2017–2019


Ausführung

2019–2021


Planerteam

Bürgi Schärer Architekten, Bern
Klötzli Friedli Landschaftsarchitekten, Bern
Bächtold & Moor AG, Bern
ACE Projects, Zollikofen
Strahm AG, Ittigen
Probst + Wieland, Burgdorf
Weber Bauphysik, Bern
Energie hoch drei, Bern


Label

Minergie Erneuerung und Minergie A


Fotos

Bürgi Schärer Architekten AG